Der grenzüberschreitende
GEOPARK Bayern-Böhmen ist ein gemeinsames Projekt der Landkreise Bayreuth, Neustadt an der Waldnaab, Tirschenreuth, Wunsiedel i. Fichtelgebirge und der Stadt Weiden in der Oberpfalz gemeinsam mit den tschechischen Regionen Karlsbad und Pilsen, in Zusammenarbeit mit vielen Gemeinden und Institutionen im Gebiet des Geoparks.
Ausgebildete Geoparkranger bieten regelmäßig Führungen zu den geologischen, landschaftlichen und kulturgeschichtlichen Besonderheiten im Geopark an. Das Angebot der Geopark-Führungen ist für Gruppen über die Geschäftsstelle Geopark Bayern-Böhmen auch unabhängig von festen Terminen buchbar.
Feste Termine für Touren im Geopark Bayern-Böhmen finden Sie unter:
www.geopark-bayern.de/Public/Veranstaltungskalender.htm
Startend mit Informationen zum jüdischen Friedhof in Floß, geht es über den Judensteig zum Judenberg (mit kurzem Besuch der Synagoge). Über den Serpentinitfelsen mit seiner St. Nikolaus-Kapelle führt der Weg hinab ins Floßbachtal zur Blendermühle und nach Gailertsreuth, vorbei am historisch bedeutsamen „Girgbartlhof“ und zu den früheren Granitsteinbrüchen. Durch einen tiefen Taleinschnitt, vorbei an einem „unterirdischen Wasserfall“ geht es dann hinaus in die Floßbachauen bis zum Kleinen Gigl. Rückfahrt mit dem Linienbus. (Führung mit Siegfried Schuller)
Geoparkranger Siegfried Schuller berichtet bei einer Exkursion über die großen geologischen Einheiten im Gebiet der nördlichen Oberpfalz und wie sie das Landschaftsbild beherrschen. Landeskundliches und Historisches runden die Wanderung ab. (Führung mit Siegfried Schuller)
Weitere Infos: www.geopark-bayern.de
Der Flossenbürger Schlossberg ist mit seiner imposanten Felsenklippe und aufsitzenden Burg Wahrzeichen des Naturparks Nördlicher Oberpfälzer Wald. Was ihn geologisch unvergleichlich macht und wie Granit über Jahrzehnte hier und in Flossenbürg abgebaut wurde, sind unter anderem Themen der Führung. Mit Besuch des Steinhauermuseums Flossenbürg. (Führung mit Geoparkrangerin Larissa Sailer)
Die Führung geht vorbei an vielen malerischen Wollsack-Felsformationen und klärt auf über die Entstehung dieser besonderen Verwitterungsformen des Granits. Vom Startpunkt am Gaisweiher geht es mit längerem Anstieg zum Haselstein und zum Hohenstein in 774 m Meereshöhe. Nach Erläuterung des Landschaftsbildes und seiner Entstehung lockt der geographische Mittelpunkt Mitteleuropas. (Führung mit Geoparkranger Siegfried Schuller)
Weitere Infos: www.geopark-bayern.de
Ausgangspunkt der Wanderung in das Naturschutzgebiet Lerautal ist die beeindruckende Stammburg der Landgrafen von Leuchtenberg. Sie ist eine der größten Burganlagen der Oberpfalz und wird mit ihrer Lage auf dem südlichsten Ausläufer des Leuchtenberger Granitmassivs auch schon mal als die „Akropolis der Oberpfalz“ bezeichnet. Von hier aus geht es zum aufgelassenen, aber immer noch eindrucksvollen Käs-Steinbruch und weiter zum zum sagenumwobenen „Teufsbutterfass“, eine eigenartige Felsformation, von der heute noch schauerliche Geschichten erzählt werden. Anschließend führt die Tour durch das wildromantische Lerautal, mit seinem sehenswertesten Abschnitt, die Wolfslohklamm. Nach einer kurzen Rast geht es zurück nach Leuchtenberg. (Führungen mit Geoparkrangern Heike Holzförster oder Astrid Locke)
Weitere Infos: www.geopark-bayern.de
Die Geotour rund um die Burgruine Schellenberg führt zurück in die Kultur- und Erdgeschichte einer kargen Mittelgebirgslandschaft an der bayerisch-böhmischen Grenze. Anhand von Geschichten, kurzen Vorträgen und Grafiken erfahren die Teilnehmer Antworten auf viele Fragen wie beispielsweise: Wie entstanden die bizarren Felsformationen aus Granit? Wie kam es hier vor rund 1.000 Jahren zur Ansiedlung eines slawischen Volksstamms? Wer hat die Burg errichtet und warum? (Führung mit Geoparkrangerin Larissa Sailer)
Weitere Infos: www.geopark-bayern.de
Ein ganzer Berg aus Rosenquarz? Wie ist dieser entstanden und was ist das Besondere an ihm? Ergänzt wird der geologische Teil der Führung durch Informationen zur Wallfahrtskirche und zur Stadtgeschichte. Mit Besuch des Stadtmuseums und der dortigen Gesteins- und Mineraliensammlung (Führung mit Geoparkrangerin Bettina Rüstow)
Weitere Infos: www.geopark-bayern.de
Der Fahrenberg erhebt sich mit 801 m deutlich aus seiner Umgebung heraus und übt so seit alters her eine Anziehung auf den Menschen aus. Auf einer Tour rund um den Gipfel des „Heiligen Berges der Oberpfalz“ geht es bei herrlichen Ausblicken um die geologischen Hintergründe seiner Entstehung und seine Kulturgeschichte, darunter die Geschichte des Fahrenberges als Wallfahrtsort. (Führung mit Geoparkrangerin Larissa Sailer)
Weitere Infos: www.geopark-bayern.de
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